Forschungsschwerpunkte

Forschung in der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Mit unserer klinisch orientierten Forschung möchten wir zu einer nachhaltigen Verbesserung der Situation von Menschen mit psychischen und psychosomatischen Störungen beitragen. Auf der Grundlage eines bio-psycho-sozialen Verständnisses von Gesundheit und Krankheit beschäftigen wir uns intensiv mit Fragestellungen zur Prävention, Diagnostik, Behandlung und Versorgung psychischer und psychosomatischer Störungen.

Wir verstehen den Menschen v.a. als soziales Wesen: Seine Beziehungen zu anderen, aber auch zu sich selbst können sich gleichermaßen gesundheitsförderlich wie krankmachend auswirken. Um diese Effekte besser zu verstehen und für die Therapie nutzbar zu machen, ermöglichen gerade der Forschungsschwerpunkt „HealthTechMedicine - Medizin trifft Technik“ und das Forschungsfeld Neurowissenschaften der Universitätsmedizin Rostock der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie vielfältige und innovative Ansätze. Im Sinne der Beziehungsorientierung setzen wir dabei auf inter- und transdisziplinäre Kooperationen und methodische Multidimensionalität.

Unsere Forschungsschwerpunkte umfassen:

  • die Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik (https://opd-online.net/)
  • gesundheitliche Langzeitfolgen von Stress und Trauma (http://www.sed-gesundheitsfolgen.de)
  • Bindungstheorie und Auswirkungen früher Deprivation
  • Persönlichkeitsfunktion, strukturelle und Persönlichkeitsstörungen
  • soziale Kognition und Personenwahrnehmung
  • Psychometrie (v.a. Testentwicklung und -adaption, Validierung)
  • Psychodermatologie
  • psychosomatische Aspekte der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
  • Psychotherapie (u.a. Untersuchung der Wirksamkeit von Virtual-Reality-Exposition in der Psychotherapie von Angststörungen)